Der Samichlaus und der Schmutzli erinnern mit ihrem Besuch in den warmen Stuben an den heiligen St. Nikolaus. Zu seinem Gedenken feiern rund um die Welt die Menschen am 6. Dezember den Samichlaustag.
Als Bischof trug Nikolaus eine Mitra. Auch wir als Chlausengruppe Walterswil legen Wert darauf, den Samichlaus als Bischof darzustellen. Die Geschenke, die der Samichlaus und der Schmutzli den Kindern mitbringen, erinnern dabei an eben diese guten Werke, die der heilige St. Nikolaus vor vielen hundert Jahren tat.
Im Laufe der Jahre entstand aus der wahren Legende das Brauchtum des Samichlaus wie wir ihn heute kennen. Der Samichlaus verdeutlicht die guten Werte, die Nikolaus zu seiner Zeit vorlebte und beschenkt die Kinder als Belohnung gerne.
Der Schmutzli ist sein treuer, gutmütiger Helfer. Sein mit Rus verdrecktes Gesicht zeigt die harte Arbeit, die Schmutzli während dem Jahr erledigt. Zusammen leben sie tief im Wald in einer gemütlichen Hütte und bereiten sich auf die Besuche bei den Kindern vor. Immer wieder schreibt der Samichlaus wichtige Dinge über die Kinder in sein dickes rotes Buch. Der Samichlaus stellt die Kinder niemals bloss und bestraft auch niemanden. Vielmehr sollen die als Rute zusammengebunden Weidenzweige daran erinnern, um das eine oder andere im nächsten Jahr noch besser zu machen.
Und auch dieses Jahr sind die Beiden wieder unterwegs nach Walterswil: Um die Kinder zu beschenken und dabei an das zu erinnern, was wirklich dahintersteht.